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Gemeinde Sternenfels (Druckversion)

Der Sandbauernweg

Auf dem letzten Teil des Sandbauernweges kommt man zur Freizeitanlage beim Sternenfelser Schlossbergturm. Der Schlossbergturm, Nachfolger eines bereits 1866 errichteten Aussichtsturmes, erfüllt heute mehrere Funktionen. Wasserversorgungs-Behälter für den Ort, Heimatstube "GuG - Geschichte und Geologie im Turm", verschiedene Fernmeldeeinrichtungen und auf der Aussichtsplattform eine hervorragende Aussicht übers Land. Weit über den Kraichgau, die Rheinebene und das Zabergäu, zum Odenwald, zur Kette der Haardtberge und des Pfälzer Waldes bis zu den Bergen des Nordschwarzwaldes geht der Blick.

Beim Schlossbergturm befindet sich eine Rastanlage mit Grillhütte, Kinderspielplatz und einem Kiosk. Dieser hat in der warmen Jahreszeit, bei gutem Wetter, von Donnerstag-Nachmittag bis Sonntag geöffnet.

Zum Endpunkt der Wanderung geht es hinab in den Ort. Vorbei an einer historischen Brunnenstube und durch den alten Ortsteil ist man bald wieder in der Ortsmitte und, nach ca. 5 km Wegstrecke, am Ausgangspunkt.

© Klaus Haag, Wegepate / Schwäbischer Albverein, Ortsgruppe Sternenfels

Sternenfelser Sandbauernweg

Abwechslungsreiche Rundwanderung in ca. 2-stündiger Gehzeit auf gut begehbaren Wanderwegen um Sternenfels.

Die Wanderung beginnt beim KOMM-IN in der Maulbronner Straße. Parkmöglichkeiten ganz in der Nähe auf dem Wanderparkplatz am Kraichweg und auf dem Parkdeck.

Zu den Öffnungszeiten des KOMM-IN kann man dort im Untergeschoß eine alte Sandmühle besichtigen und sich an Schautafeln über das alte Sternenfelser Sandbauerngewerbe informieren.

Die Wanderung geht zunächst der Maulbronner Straße entlang, am Expo-Stein vorbei zur Straßenkreuzung in der Ortmitte.

Dann auf dem Augenbergweg, an der Pension "Krone" vorbei, bergauf zum Aussichtspunkt Augenberg. Hier stehen mehrere Ruhebänke und eine Panoramatafel informiert über die schöne Rundumsicht.

Durch die Weinberge und Streuobstwiesen geht es hinunter ins Tal des jungen Kraichbachs. Kurz vor dem Freibad biegt der Saundbauernweg nach rechts ab.

Wer von dort aus einen kleinen Abstecher machen will, geht ein kurzes Stück am Freibadgelände entlang und kommt zur Kraichquelle. Der Kraichbach, der hier beginnt, gibt dem Kraichgau seinen Namen.

Der Sandbauernweg führt weiter auf einem Wiesenweg am Zaun des Wildgeheges vorbei. Dort kann Dam- und Muffelwild beobachtet werden.

Einer kleinen Schlucht entlang gelangt man zur „Tränk“ im Tinkwald. Der dortige kleine Waldweiher mit Infotafel wurde im Rahmen eines Kinderferienprogramms angelegt. Eine Ruhebank lädt dort zum Verweilen ein.

 

Den Wanderzeichen des Sandbauernwegs, des Eppinger Linienwegs und des Hauptwanderwegs Nr. 8 (Frankenweg) des Schwäbischen Albvereins folgend, auf einem Erdweg durch den Wald zum Herzogenwäldle.

Hier am Waldrand entlang, mit Aussicht über Diefenbach nach Süden, zum Sternenfelser Sportgelände. Mehrere Ruhebänke sind am Wege.

Nach Überqueren der Landstraße, entlang den Weinbergen und durch den Wald hinauf zum Sandberger Kopf.

Dort wartet eine Sitzgarnitur, Ruhebänke und eine schöne Aussicht nach Südwesten bis zu den Ausläufern des Nordschwarzwalds und zum Pfälzer Wald.

Beim Weiterweg auf einem Waldpfad kommt man zum ehemaligen Abbaugelände des Sternenfelser Stubensandsteins „Sandgruben“ genannt. Viele Mulden im Waldbogen zeugen davon. Hier informieren auch mehrere Schautafeln. Auf diesen Tafeln wir der Abbau, die Weiterverarbeitung, der Vertrieb und die Verwendung des Sternenfelser Stubensandes erläutert.

http://sternenfels.org/index.php?id=489